Roland Thomas besucht Johanniter

Bürgermeister  Roland Thomas lässt  sich von dem ehrenamtlichen Johanniter Wolfgang Filges die Ausrüstung  für den Katastrophenschutz erklären. Mit dabei die Vorstände des  Johanniter-Regionalverbandes Lippe-Höxter  Jürgen von Olberg (link)  und Matthias Schröder

Bürgermeister Roland Thomas lässt sich von dem ehrenamtlichen Johanniter Wolfgang Filges die Ausrüstung für den Katastrophenschutz erklären. Mit dabei die Vorstände des Johanniter-Regionalverbandes Lippe-Höxter Jürgen von Olberg (link) und Matthias Schröder

Johanniter beteiligen sich an „Woche des Respekts“ des Landes

Bad Salzuflen. Anlässlich der landesweiten „Woche des Respekts“ vom 14. bis 18. November hat der Bürgermeister Bad Salzuflens, Roland Thomas, die Johanniter besucht. Die Helfer des Johanniter-Regionalverbandes Lippe-Höxter nutzten die Aktionswoche des Landes, um in der Innenstadt auf ihren vielfältigen Einsatz aufmerksam zu machen. Thomas informierte sich bei den Mitarbeitenden der christlichen Hilfsorganisation über ihr Verständnis von Achtung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung im Umgang mit Hilfebedürftigen und diskutierte, wie die Politik die Helfer besser unterstützen könnte.

„Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung. Das haben nicht zuletzt die Ereignisse des letzten Jahres gezeigt. Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen hätten wir die Flüchtlinge in Lippe nicht so gut betreuen können“, betont Thomas. Auch  2017 bringe weitere Herausforderungen bei der Integration der Flüchtlinge mit sich und er freue sich auf den weiteren Einsatz der Johanniter in diesem Bereich, ergänzt der Bürgermeister.

Katastrophenschützer, Rettungshundeführer und Erste-Hilfe-Ausbilder der Johanniter führten den Besuchern in Bad Salzuflen ihre Aufrüstung vor, zeigten das Können ihrer vierbeinigen Spürnasen und demonstrierten die richtige Wiederbelebungstechnik. Und sie diskutierten immer wieder mit den Bürgern, wie wichtig gegenseitiger Respekt für unsere Gesellschaft ist. Matthias Schröder, Vorstand des Regionalverbandes: „Ob unsere ehrenamtlichen Helfer oder die Rettungsdienstler und Erzieherinnen, unsere Mitarbeiter erleben Tag für Tag in ihren Einsätzen, wie wichtig der Respekt gegenüber den Mitmenschen istseien es die Achtung vor schutzlosen und verletzten Menschen, die Aufmerksamkeit gegenüber den Jüngsten oder die Wertschätzung gegenüber hilfebedürftigen Senioren.“

Aktionen in ganz NRW

Nicht nur die Johanniter in der Region Lippe-Höxter, sondern in ganz NRW schlossen sich der Aktion der Landesregierung für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander an. In 36 Aktionen und weit über 30 Gesprächen mit Landtagsabgeordneten und Kommunalpolitikern setzten sie ein starkes Zeichen für „Hut ab“-Respekt.

So dankten die Johanniter vielerorts ihren Mitgliedern und Kunden für ihr Vertrauen und ihren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie diskutierten mit ihren Gästen über den Respekt vor älteren Menschen und regten die Kinder in ihren Kindertageseinrichtungen an, ihre Vorstellungen über das Thema wertschätzend auszutauschen.

Grundvoraussetzung „Respekt“

Respekt ist eine Grundvoraussetzung für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Die Haltung, einem Mitmenschen mit Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu begegnen, scheint jedoch in der Gegenwart nicht mehr selbstverständlich zu sein. Zwei Drittel der Menschen sind der Meinung, dass der Respekt in der Öffentlichkeit abgenommen hat. Zu viele Beispiele von Respektlosigkeit fallen jedem aus der eigenen Erfahrung, den Medien und dem Internet ein – sie drohen zu einer Gefahr für den Zusammenhalt und die Vielfalt in unserer Gesellschaft zu werden.

Weitere Informationen unter www.respekt.nrw und www.johanniter.de/respekt

Bild- und Textquelle: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

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