Die Weserfähre schwebt aus dem Winterquartier

Aus dem Winterquartier schwebt die Weserfähre Richtung Fährstelle und hat schon bald wieder die nötige Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Fährleute Käpt’n Huck und Martin Deppe freuen sich auf die Saison

Varenholz/Veltheim. Kurz vor Frühlingsbeginn hat am Wochenende die Weserfähre Varenholz-Veltheim ihr Winterquartier verlassen und nun endlich wieder die nötige „Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Am Veltheimer Weserufer liegt sie gut vertäut und wartet auf den Saisonstart am ersten Aprilwochenende. Für die Fährleute Käpt`n Alfred Huck und Martin Deppe sowie ihre freiwilligen Helfer war es ein gutes Stück Arbeit bis die Fähre in der reichlich Wasser führenden Weser schwamm.

Sie hatten einen Bagger bestellt, der den Stahlkoloss anheben und langsam zur Fährstelle fahren konnte. Weil die freischwebende Fähre sich immer wieder quer stellte und an Bäumen oder Schildern am Wegesrand hängen zu bleiben drohte, mussten die Helfer sie von Hand auf Kurs halten. Langsam, Schritt für Schritt ging es so zum Weserufer hinunter. Im zweiten Akt wurde der Anlegesteg vom Bagger ans Ufer gerollt, mit einem Stahlseil gut gesichert und die Fähre dann mit einer Kette daran festgemacht.

Das Gierseil, das die Fähre auf ihren Kreuzfahrten gegen die Strömung hält, wird noch vor dem Saisonbeginn von einem technischen Überwachungsverein auf Sicherheit geprüft. So kann dann voraussichtlich ab 1. April die Fährsaison starten. Wie immer wird dies mit einem kleinen Fest auf Varenholzer Seite gefeiert. „Wir freuen uns auf viele Besucher“, laden Käpt’n Huck und Martin Deppe schon jetzt dazu ein.

Bild- und Textquelle:  Sabine Reinecke-Erke

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