Nachfolger für Schwelentrup gesucht –  Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ startet zum 37. Mal

Regionale Identität stärken: Referent Dr. Rudolf Diekmeier, Landrat Dr. Axel Lehmann, Dr. Ute Röder, Fachbereichsleiterin für Umwelt und Energie beim Kreis Lippe, und Birgit Griese-Lödige, stellvertretende Vorsitzende der Bewertungskommission (von links) ermutigen dazu, sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen.

Die Freude der Schwelentruper war groß, als ihr Dorf 2014 zum Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gekürt wurde. Jetzt, drei Jahre später, werden sich wieder zahlreiche Dorfgemeinschaften um den Titel des nunmehr 37. Kreissiegers bewerben. Im Kreistagssitzungssaal warb Landrat Dr. Lehmann bei den Ortsvertretern nun traditionell für die Teilnahme und betonte: „Wir wollen die Infrastruktur unserer Dörfer erhalten und ausbauen und mit verschiedenen Maßnahmen Anreize für das Leben auf dem Dorf schaffen. Der Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ unterstützt in erheblichem Maße diese Bestrebungen und ist ein wichtiger Baustein in unserem Zukunftskonzept Lippe 2025.“

„Unser Dorf hat Zukunft“ ist in den vergangenen 50 Jahren zu einem der wichtigsten Instrumente der dörflichen Entwicklung geworden. Die Zukunft lippischer Ortschaften hängt im entscheidenden Maße vom Erhalt und der Entwicklung der Lebensqualität unter Nutzung ihrer wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Potentiale ab. „Daher ist es wichtig, dass unsere Dörfer diese Strukturen bewahren und kontinuierlich ausbauen“, sagte der Landrat. Die Erfahrung habe gezeigt, dass der Wettbewerb ganz erheblich dazu beiträgt, dass sich Bürger mit „ihrem Dorf“ identifizieren und damit auch die regionale Identität gestärkt wird.

Die Bereisung der teilnehmenden Dörfer durch die Bewertungskommission beginnt am 12. Juni und endet voraussichtlich am 23. Juni. Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der Landwirtschaftskammer NRW, der Bezirksregierung, des Kreislandfrauenverbandes, des Lippischen Heimatbundes sowie Vertreter der im Kreistag vertretenden Fraktionen werden die teils unterschiedlich strukturierten Dörfer bewerten und vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Ausgangslage Punkte vergeben. Wichtig ist, dass die Leistungen und Aktionen der Bürger erkennbar sind, die die ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung des Dorfes fördern. Bewertet werden unter anderem die Entwicklungskonzepte und wirtschaftlichen Initiativen, das soziale und kulturelle Leben im Dorf, die Baugestaltung und -entwicklung, die Grüngestaltung und das Gesamtbild des Dorfes in der Landschaft.

Die Kreissieger, die Platzierungen und die Gewinner des Sonderpreises werden direkt nach Bereisung des letzten Dorfes im Rahmen einer Feierstunde bekannt gegeben.

Bild- und Textquelle: Kreis Lippe

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