Gefährlich für alle Beteiligten…

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Lügde. … war ein polizeilicher Einsatz am Freitagabend an einem Grillplatz im Arminiusweg. Ein Zeuge meldete mehrere Personen auf dem Platz, die eine Langwaffe dabei hätten. Die Beamten machten sich mit insgesamt drei Einsatzfahrzeugen, eins davon aus dem Bereich Bad Pyrmont, auf den Weg zum Einsatzort. Dort trafen die Beamten auf eine Gruppe von sieben Männern. Einer hatte tatsächlich eine Langwaffe in der Hand. Da für die Beamten nicht ersichtlich war, um was für eine Waffe es sich handelte und was der Mann damit vorhatte, zogen auch die Beamten ihre Dienstpistolen und sprachen den Mann an. Aus der Gruppe heraus hielt man das offensichtlich immer noch für einen Spaß. Erst als die Beamten lauter wurden und auf die Gruppe zugingen, kamen sie den Aufforderungen der Beamten nach. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Luftgewehr handelte, das die Beamten sicherstellten. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf die Gefährlichkeit eines solchen Handelns hinweisen. Polizeibeamte, die in eine derartige Einsatzsituation geraten, können meistens nicht sofort erkennen, ob es sich um eine „echte“ Waffe handelt oder nicht. Selbst Spielzeugwaffen (Softair) sehen mittlerweile sehr echt aus, so dass es in derartigen Einsatzlagen zu gefährlichen Situationen kommen kann. Im schlimmsten Fall könnten Polizeibeamte ihre Dienstwaffe einsetzen. Tragen Sie keine Waffen und/oder echt aussehende Spielzeugwaffen in der Öffentlichkeit! Abgesehen von den beschriebenen Gefahren, ist es verboten in der Öffentlichkeit mit Anscheinswaffen zu hantieren. Das kann erhebliche Geldbußen nach sich ziehen.

Textquelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/3691834

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