„Ein feste Burg“

Freuen sich auf das gemeinsame Projekt „Ein feste Burg“ am Freitag, 22. September, um 19 Uhr im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.

Musikalisches Crossover-Projekt im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Ausstellungsbegleitend präsentieren Kantor Volker Jänig und weitere Musiker zusammen mit dem Theaterlabor Bielefeld am 22. September im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake ein Programm der besonderen Art.

Lemgo. Passend zur völlig neuen Sonderausstellung „Mach’s Maul auf – Reformation im Weserraum“ bietet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake am Freitag, 22. September, um 19 Uhr unter dem Titel „Ein feste Burg“ ein Begleitprogramm der besonderen und fast schon experimentellen Art an.

Schon die Namen der Mitwirkenden dürften Kenner aufhorchen lassen. Mit von der Partie sind Kantor Volker Jänig an der Orgel, die Sopranistin Uta Singer, der Altus Friedemann Engelbert, Elisabeth Schwanda an den Flöten, Dennis Götte an der Laute sowie mehrere Schauspieler des für seine Kreativität bekannten Theaterlabors Bielefeld. „Ich freue mich sehr über diese völlig neue künstlerische Kombination“, sagt Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance-Museums.

Das Besondere an der Veranstaltung ist unter anderem auch die Location. Die Veranstaltung findet im neuen Museumsfoyer statt – also in zweierlei Hinsicht eine echte Premiere. Der Empfangstresen wird hierfür kurzerhand zur Bühne umgebaut.

„Auf dem Programm stehen zwei zentrale reformatorische Gesänge. Der Klassiker „Ein feste Burg“ als starkes Bekenntnislied und „Ein neues Lied wir heben an“, das auch in der Ausstellung seinen Platz hat und das wir genau deshalb ausgewählt haben“, erklärt Kantor Volker Jänig. Die Musik dazu stammt direkt aus dem Umfeld Martin Luthers, unter anderem von Johann Walter, der nicht nur der erste lutherische Kantor war, sondern auch eng mit Luther zusammen gearbeitet hat.

Freuen kann man sich auch auf zwei geistliche Konzerte von Heinrich Schütz, die quasi den Rahmen des Programms bilden. Zum einen handelt es sich um „Domine labia mea aperies“ – „Herr öffne meine Lippen“ aus den Symphonia sacrae und zum anderen um das Werk „Verleih uns Frieden“. Dazu erklingen Tänze von Johann Schop, Variationen von Jakob van Eyck und Lautenmusik von Hans Neusidler.

Das Theaterlabor Bielefeld hat sich ergänzend zu dieser Musik ganz sensibel schauspielerische und tänzerische Elemente einfallen lassen, um das Konzert zu bebildern. Im Weserrenaissance-Museum finden beide Teile zusammen. Im Anschluss an das Crossover-Projekt kommen die Besucher in den Genuss einer exklusiven Führung durch die Sonderausstellung.

Der Eintritt zu diesem Abend setzt sich zusammen aus dem Museumseintritt plus 8 Euro pro Person. Die Tickets sind ab sofort erhältlich an der Museumskasse (Di-So 10 bis 18 Uhr) oder auch an der Abendkasse. Vorbestellungen sind auch telefonisch möglich unter Tel: 05261/94500 oder per Mail an info@museum-schloss-brake.de.

Bild- und Textquelle:  Landesverband Lippe

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