Schröder versilbert sich seinen Saisonabschluss

Letzte Station Einzellauf – 80 kg Dummy 30 m ins Ziel ziehen

Lemgoer Feuerwehrmann sichert sich zweimal einen Podiumsplatz in Graz / Österreich

Zum Saisonschluss trafen sich am 4. und 5. November Feuerwehrsportler aus 9 Nationen in Graz um an der 3. Österreichischen Meisterschaft der Firefighter Combat Challenge teilzunehmen.

 

Außergewöhnlich waren schon die Rahmenbedingungen. Denn zum ersten Mal war eine Wettkampfstätte Indoor aufgebaut, sprich in einer dreiseitig geschlossenen Messehalle der Messe Graz, was für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte. Allein schon der 14 m hohe Treppenturm war eine imposante Erscheinung.

 

Und so traten dann rund 200 Feuerwehrleute an um für die Disziplinen Einzel-, Tandem- und Staffelläufe noch einmal zum Jahresabschluss Kraft und Schnelligkeit abzurufen sei es ihre jeweilige persönliche Bestzeit zu verbessern oder gar einen der umkämpften Podiumsplätze zu erreichen.

 

Für Schröder mit seinem Team „Haix Wild 50’s“ lief es wieder einmal sehr gut. So konnte sich der Lemgoer hinter seinem Teamkollegen Dietmar Kirsch den zweiten Platz und somit die Silbermedaille im Einzel in seiner Altersklasse sichern, gefolgt von dem Österreicher Thomas Schragner auf Platz 3.

 

In der Tandemwertung „over 40“ erkämpfte sich Schröder mit seinem Partner Dietmar Kirsch trotz Sturz auf der Treppe ebenfalls den zweiten Platz was Silbermedaille Nummer zwei bedeutete. In dieser Klasse ging der 1. Platz an das Team Mueller / Joseph (England), Platz 3 an das Team Klein / Nadenovic (Slovenien)

 

Schwieriger wurde es dann für das Team „Haix Wild 50’s“ in der Staffelwertung. Nicht nur das sie mit Abstand das älteste Staffelteam stellten mussten sie doch arbeitsbedingt mit zwei Teamkollegen weniger klarkommen. Aber hier zeigte sich dann wohl die Wettkampferfahrung. Denn von den 29 Staffelteams kamen nur die 16 schnellsten weiter. Und die drei liefen mit ihrer Zeit von 1:29 min die 6. schnellste Zeit heraus und sorgten damit bei so manch jüngeren Team für Erstaunen. Bei den darauf folgenden KO-Läufen mussten sie sich dann aber gegen das Team Slovenien 2 geschlagen geben, waren mit ihrer Leistung aber mehr als zufrieden.

 

Nun heißt es sich zu regenerieren und in den nächsten Wochen den Wettkampfplan für das nächste Jahr vorzubereiten. Fest gesetzt sind hier schon die Teilnahme an der Europameisterschaft in Ediger-Eller / Deutschland im Juli und die Weltmeisterschaft in Calgary / Canada im September 2018.

Bild- und Textquelle: Alte Hansestadt Lemgo

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