Projektwoche im Familienzentrum Brake

(vorne v.l.) Furkan, Abigail und Nisa haben beim Malen in der Sandwanne viel Spaß zusammen mit (hinten v.l.) Referentin Nina Marhofen, Workshop-Team, Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, und Gerlinde Schmidt, Leiterin des Familienzentrums Brake.

Die vergangene Woche stand in der Kindertagesstätte in Brake im Zeichen des Experimentierens. Das Familienzentrum veranstaltete eine Projektwoche zu naturwissenschaftlich-technischen Themen. Für die Kinder gab es Workshops zu den Bereichen Licht und Schatten, Sand und Sinne, Wasser, Mengen und Zahlen sowie Klänge und Geräusche. So konnten sie unter der Leitung des Workshop-Teams in den Experimenten spielerisch Erfahrungen mit vielen faszinierenden naturwissenschaftlichen Besonderheiten sammeln. Laut Gerlinde Schmidt, der Leiterin des Familienzentrums, war die Aktion ein voller Erfolg: „Die Kinder sind vollauf begeistert und auch wir als Pädagogen profitieren von der Aktion durch neuen Input in unserer täglichen Arbeit.“

Jeden Tag wurde zu jeweils einem der Themen experimentiert. Dazu wurden die 90 Kinder in Kleingruppen eingeteilt, die gemeinsam naturwissenschaftlichen Phänomene erforschen konnten. Ziel war es, dass die Kinder durch das experimentelle Handeln den Dingen logisch auf die Spur kommen konnten. So hatten Kinder mit starkem naturwissenschaftlich-technischen Interesse die Möglichkeit, ihr bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen und zu erweitern. Aber auch für die jüngsten Kinder bot das Projekt eine Menge. Sie entdeckten die Materialien auf eine spielerische Art und Weise mit ihren eigenen Sinnen. Ziel ist es, die Kindertagesstätte zu einem „Haus der kleinen Forscher“ zu machen. Als Abschluss der Projektwoche fand am Samstag eine Vater-Kind-Aktion statt, bei der sich die Väter und die Kinder gemeinsam an Experimenten ausprobieren konnten.

Im zweiten Halbjahr 2018 soll dann die Verknüpfung mit der gegenüberliegenden Grundschule Brake weiter verstärkt und gemeinsame Lernaktivitäten in den Bereichen Natur, Umwelt und Technik durchgeführt werden. Die Erkenntnisse sollen dauerhaft vertieft und erweitert werden.

Finanziert wurde das insgesamt 4.000 Euro teure Projekt zum Teil durch die Eltern, die insgesamt 800 Euro beigesteuert haben. Das Familienzentrum selbst hat sich mit 1.450 Euro beteiligt. Den größten Teil der Finanzierung bildeten aber die Fördergelder der Osthushenrich-Stiftung. Die Stiftung, die Bildungs- und Erziehungsprojekte von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen fördert, übernahm 1.750 Euro, freute sich Gerlinde Schmidt. Laut Geschäftsführer Dr. Burghard Lehmann fördert die Stiftung mit Sitz in Gütersloh rund 160 Projekte jährlich mit insgesamt bis zu einer Million Euro.

Bild- und Textquelle: Alte Hansestadt Lemgo

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