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  Mittwoch, 18.02.2009 18:17

Kommentar
Jetzt geht´s um die Sache – nicht um den Termin

Welch ein unglaubliches Tohuwabohu herrscht denn da um den Termin der nächsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen? Als die Regierungsmehrheit aus CDU und FDP in Düsseldorf im vergangenen Jahr den 7. Juni und damit die Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Europawahl anstrebte, haben sich viele gefragt, was das denn nun solle. Kommunalparlament, Kreistage, Landräte und Bürgermeister zu wählen, die dann erst knapp vier Monate später ihre Ämter antreten sollten - das konnte keiner verstehen.  mehr ...

  Donnerstag, 23.10.2008 21:49

SPD-Delegiertenkonferenz im Gasthaus Lallmann
Udo Golabeck erneut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt

Lemgo. „Die SPD wird nach den Kommunalwahlen im nächsten Jahr wieder die stärkste Fraktion im Lemgoer Rat stellen!“ Davon zeigte sich am heutigen Abend bei der Delegiertenkonferenz des SPD-Stadtverbandes im Gasthaus Lallmann Fraktionschef Udo Golabeck überzeugt, als er sich den 72 wahlberechtigten Delegierten erneut als Spitzenkandidat seiner Partei für die Bürgermeisterwahl präsentierte. Und diese - seiner Ansicht nach - „gute Nachricht“ hat die Sozialdemokraten offensichtlich überzeugt. 55 Delegierten schenkten ihm im Wahlgang das Vertrauen, 15 Stimmen fielen auf seinen Gegenkandidaten Heiko Marx, eine Stimme war ungültig, ein Delegierter enthielt sich.
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  Freitag, 10.10.2008 23:24

Unsere Meinung:
SPD- wählt Kurt Kalkreuter zum Landrats-Kandiaten

Die SPD nominiert Kurt Kalkreuter zum Landrats-Kandidaten für die Wahl 2009, Okay! Die Sozialdemokraten halten also den Kurt aus Lage für den geeigneten Spitzenmann, der gegen den amtierenden Landrat und designierte Kandidaten der CDU, Friedel Heuwinkel aus Schlangen, ins Rennen gehen soll. Ist ja in Ordnung.

Kalkreuter gehört zweifellos zu den alten, noch hoch angesehenen Sozialdemokraten in Lippe, die sich von der Basis heraus nach oben eben bis zum Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion heraufgearbeitet haben. Zweifellos ein Mensch, ohne Fehl und Tadel, einer, dem die Lipper durchaus ihr Vertrauen schenken können – oder besser gesagt: könnten. Doch: reicht das gegen einen Volks-Landrat, wie Friedel Heuwinkel? Einen Mann, der sich in den vergangenen Jahren durch seiner permanente Präsens so viele Freundschaften, soviel Vertrauen bei den Lippern erarbeitet hat?

Wir meinen nicht! Sicherlich gibt es einige Dinge, die der amtierende Landrat noch nicht auf den Weg gebracht hat, aber vieles spricht eben für den Landrat. Beispielsweise sei nur das PPP-Straßenmodel genannt: Erst hoch kritisiert- schließlich hoch dekoriert und von anderen Regionen als Modellprojekt übernommen.

An dieser Stelle ist nicht die Zeit, alle Erfolge aufzuzählen und auch nicht alle noch vorhandenen „Baustellen“ zu erwähnen.

Gesagt werden kann aber: mit diesem Gegenkandidaten kann Friedel Heuwinkel leben.

Doch wer weiß, wie sich die Gesamtsituation in politischer Hinsicht – auch entscheidend auf Kreis- und Kommunalebene - noch entwickelt und wie sich das traditionell “rote“ Lipperland, erst seit 1999 schwarz durchsetzt, dieses Mal entscheidet.

Wenn am Sonntag Landratswahl wäre , dann hätte jedenfalls Friedel Heuwinkel die besseren Chancen.

Heinz-Fr. Pries
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  Samstag, 12.07.2008 10:43

Henrys Woche
Hi Leute,

wisst Ihr eigentlich, wie schön Ihr es in Lemgo habt? Ich bin nun schon eine Woche und einen Tag hier – und ich bin begeistert!! Kaum zu glauben, was es hier alles zu sehen gibt. Frauchen und Herrchen haben mich schon viel mit rausgenommen. Die rufen dann immer „Henry, komm wookies!“ Hatte ich bisher auch noch nicht gehört, soll wohl soviel heißen wie „walken“ - Gassi gehen. Na ist auch egal, Hauptsache es geht raus. Und das macht Riesenspaß!!
Toll isses, wenn wir auf diesen grünen Wiesen mit den vielen Bäumen und Büschen Sträuchern rumlaufen, Ihr nennt das wohl „über die Wälle“. Pooooh aye, da kann man sich ja vielleicht austoben. Nachher bin ich immer kaputt wie Hund. – na ja, wie auch sonst.
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  Montag, 07.07.2008 18:06

Ein neuer lippe-news-Mitarbeiter stellt sich vor:
„Gestatten – mein Name ist Henry – Henry vom Georgengarten!“

Hi Leute!
Es hat ja´n bisschen was gedauert mit meiner Bewerbung um diesen Job. Aber nun hab ich ihn!! Wau- und das bei dieser Ausbiludngslage….
Unsereiner musste ja nun schließlich auch erst mal auf die Welt kommen. Das hat meine Mutter, Gräfin Gloria vom Georgengarten, am 6. April dieses Jahres bestens hingekriegt. Ich habe sechs Geschwister, vier Mädels und noch einen Bruder, den Jonathan. Alles priiiima Kumpels! Was haben wir für´n Spass miteinander gehabt! Aber wenn man so als Vierbeiner in die Wochen kommt – und dann noch als reinrassiger mit allem Pipapo – ich meine so mit nem Strammbaum und allem Drum und Dran – dann soll man ja nicht nur seiner Mutter und deren Chefin Freude machen, dann muss man sich – wie bei den Zweibeinern - ne andere Familie suchen – und eben nen Job, der einem zentnerweise Leckerchen sichert. Wau - und das ist mir toll gelungen!!!!“
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  Freitag, 30.05.2008 15:47

Kommentar
Marktplatzwestseite – wer ist konservativ , wer zukunftsorientiert?

Es ging der Verwaltung mit ihrer Vorlage in Sachen Marktplatzwestseite schlichtweg nur um die Genehmigung, ein Verfahren in Gang zu setzen, dass mögliche Veränderungen und die eventuelle Ansiedlung eines Textilanbieters einleiten sollte. Ob dieses Verfahren dann letztendlich zum gewünschten Erfolg geführt hätte, können selbst die geistigen Väter dieses Vorhabens nicht abschätzen. Offensichtlich hat aber die Chance bestanden, hier im Herzen der Stadt, in der guten Stube, oder wie man den Steinernen Saal auch sonst noch bezeichnen mag, einen Magneten zu installieren, der sich für die Stadt Lemgo und deren Anziehungskraft als überaus wertvoll erwiesen hätte.
Doch dieses Verfahren ist nun am „Njet“ der roten Genossen unter Mithilfe der Blau-Gelben gescheitert.
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  Montag, 05.05.2008 20:40

Projekt Marktplatzwestseite:
Ein Schritt auf dem richtigen Weg

Es ist schon erstaunlich: da fordern sämtliche politischen Gruppierungen seit Jahrzehnten, die Verwaltung solle doch mal Vorschläge machen, wie man denn die Innenstadt im Konkurrenzwettbewerb mit Nachbarstädten attraktiver für die Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsunternehmen gestalten könnte, dann macht die Verwaltung einen Vorschlag - und dann ist das auch wieder nicht recht.  mehr ...

  Mittwoch, 20.02.2008 23:16

Viel Lärm um (an sich) nichts - und: Nein zu den Wallfahrten!
Koalition – quao vadis?

Was soll man nun vor dieser Debatte um die Bevorrechtigung der Wallanlagen für Fußgänger und Radfahrer halten? Vor mehr als 25 Jahren ist das Radfahrverkehrskonzept auf Initiative der Grünen den Weg gebracht worden. Von wem sonst? Selbst zu Zeiten der guten Zusammenarbeit der Grünen mit der SPD hat es mit der Umsetzung des Konzeptes gehapert. Doch jetzt, ein Vierteljahrhundert später, schnuppern Elke Kuhlmann und Co. natürlich Morgenluft.  mehr ...

  Montag, 21.01.2008 19:15

Kommentar zum Verkehr in Lemgo:
Die Zeiten ändern sich

Es ist schon erstaunlich, wie sich noch vor Jahren gegenseitige Interessen und Einstellungen bekämpft haben, in diesen Tagen aber nicht nur nähern, sondern sogar in durchaus vernünftiger Weise ergänzen. Paradebeispiel dafür die Zusammenarbeit von CDU und Bündnisgrünen im Lemgoer Stadtrat. Galt die CDU bisher immer als die „Autofahrerpartei“, so standen die Grünen immer nur für Radfahren und Spazierengehen. Zwei Ideologien, die man, so dachte man damals, nie zur Zusammenarbeit und zur Gestaltung des Lebens in Lemgo hätte zusammenbringen können.  mehr ...

  Sonntag., 13.01.2008 22:15

Kommentar
„Da kannste nix von sagen!“

„Da kannste nix von sagen!“ – So zitiert der Lemgoer Bürgermeister die Lipper und damit auch Lemgoer, wenn er deren Zufriedenheit über irgendetwas ausdrücken möchte. Und diesem Zitat schließt sich lemgo-news an, wenn über den Beschlussvorschlag mit seiner ausführlichen Begründung zum Parkhaus Wüste und zu den dann anstehenden Parkgebühren zu beurteilen ist.

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  Sonntag., 13.01.2008 15:43

Bürgermeister legt Beschlussvorschlag vor
Parkplatz Steinweg gegen Gebühr ausschließlich für Dauerparker zur Verfügung stellen

Lemgo. Mit Spannung wird die nächste Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Verkehr erwartet, die am Donnerstag, 17. Januar, ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses stattfindet. Der Grund: In dieser Sitzung soll die endgültige Entscheidung über nach Fertigstellung des Parkhauses Wüste geltenden zukünftigen Parkgebühren fallen. Zu diesen Entscheidungen hat jetzt Bürgermeister Dr. Reiner Austermann eine Beschussvorlage mit ausführlicher Begründung vorgelegt, die im Folgenden in Auszügen abgedruckt ist:
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  Freitag, 23.11.2007 10:50

FDP kritisiert Berichterstattung von Lemgo News
Überparteilichkeit angezweifelt

Lemgo. Offensichtlich für Unmut bei der Fraktionsvorsitzenden der Lemgoer FDP, Barbara Schiek-Hübenthal, hat der Artikel auf lemgo-news über die jüngste Sitzung des Jugendhilfeausschusses gesorgt. Obwohl eingangs des betreffenden Artikels ausdrücklich auf  die einmalige Vermengung von Bericht und Kommentar hingewisen wird, kritisiert die Fraktionschefin gerade dieses Prozedere und zweifelt sogar die Überparteilichkeit von lemgo-news an. Lemgo-news nimmt die Kritik zur Kenntnis und ist natürlich gerne bereit, die Stellungnahme der Liberalen zu veröffentlichen. Hier der Wortlaut:  mehr ...

  Mittwoch, 21.11.2007 20:23

Jugendhilfeausschuss muss Beschluss über Elternbeitragstabelle vertagen
SPD-Fraktion verhindert frühzeitige Entscheidung

Lemgo. Vorweg: Es ist nicht die Art von lemgo-news mit dem alten journalistischen Grundsatz zu brechen, nach dem Berichterstattung und Kommentar streng zu trennen sind. Der Verlauf der Jugendhilfeausschusssitzung am heutigen Nachmittag lässt allerdings ein einmaliges Brechen dieser Tradition durchaus als gerechtfertigt erscheinen.
Ergo: Sollten sich in absehbarer Zukunft Lemgoer Eltern bei der Politik und in der Verwaltung darüber beschweren, nicht frühzeitig genug darüber informiert worden zu sein, wie Lemgo denn mit den Bestimmungen des seit dem 25. Oktober dieses Jahres geltenden Kinderbildungsgesetzes („KiBiz“) umzugehen gedenkt, dann finden sie den konkreten Ansprechpartner für ihren Frust allein in der SPD-Fraktion.
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