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  Freitag, 06.02.2009 11:18
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Tagesseminar im Detmolder Rathaus
Internationale Partnerschaften: Fördertipps und Erfahrungsaustausch
Detmold. Am 3.März stellt das IPZ (Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V.) aktuelle Förderprogramm für internationale Begegnungen der Vereine, Kommunen, Jugendgruppen und Schulen in Detmold vor. Das Problem ist dabei das Wissen um die Förderquellen und die oft mühsame Antragstellung. In dem Tagesseminar werden im Detmolder Rathaus am Markt in der Zeit von 13.00 bis 16.45 Uhr die über siebzig für internationale Begegnungen nutzbaren Förderprogramme für 2009 vorgestellt und Anträge erläutert.
Verantwortliche für die internationalen Kontakte in Kommunen und Schulen, in Jugendgruppen und Vereinen aus der Region sind besonders angesprochen. Für die Förderprogramme gibt es jetzt als Such-Hilfe einen elektronischen "Förderpool", den die Teilnehmer erhalten. Das Seminar wird vom Bonner IPZ in Zusammenarbeit mit der Stadt Detmold (Ansprechpartnerin: Charlotte Thomale-Friesenhan) durchgeführt. Die Seminargebühr beträgt 40 € (für Lehrer 30 €).
Die Praktiker der Städte- und Schulpartnerschaften erleben einen wahren Nachfrage-Boom. Internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind in allen Generationen gefragt. Das hängt nicht nur mit der EU-Erweiterung zusammen, sondern gerade bei jungen Leuten mit der Erkenntnis, dass mehr Sprachen lernen und mehr Wissen über andere Länder die beruflichen Chancen entscheidend verbessern können. Trotz der Finanzkrise stehen 2009 so viele Fördermittel zur Verfügung wie in den Vorjahren, mit Ausnahme des Auswärtigen Amtes, das zwar noch Jugendbegegnungen fördert, aber nicht mehr die kulturellen Begegnungen zwischen Partnerstädten.
Neben den kommunalen und Landesmitteln zur Förderung internationaler Begegnungen und Partnerschaften, geht es um die Suche nach anderen „Fördertöpfen“. Die EU hat die Etats für das Programm „Lebenslanges Lernen“, welches die Programme Comenius- und Leonardo für den Schul- und Bildungsaustausch beinhaltet, für den Zeitraum 2007-2013 deutlich erhöht. Die EU unterstützt die Städtepartnerschaften durch ein eigenes Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Mit „Jugend in Aktion“ fördert die EU auch Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und lokale, nationale Jugendprojekte. Es gibt einen neuen Fond für Jugendbegegnungen mit allen Ländern, dazu Sonderfonds für Großbritannien, Polen, Tschechien, Russland und die Türkei, neuerdings auch für das Baltikum. Allein für Deutsch-Französische Partnerschaften sind dreißig Programme u.a. des Jugendwerkes (DFJW) nutzbar. Ergänzt werden die staatlichen Förderungen durch die von Stiftungen, die ebenfalls Jahr für Jahr ihre Angebote erweitern. Für Schulen ist es wichtig, diese Angebote zu nutzen und dass zum Beispiel Fördervereine direkt Anträge stellen können.
Programm und Teilnahmebedingungen für das Tagesseminar sind beim Veranstalter, dem IPZ in Bonn, zu erfahren. Anmeldungen bitte direkt bis zum 20. Februar an das IPZ senden. E-Mail : ipz-bonn@t-online.de, Tel. 0228-48 61 80, Fax 0228-48 65 94, www.ipz-bonn.de.
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