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  Dienstag, 27.07.2010 17:42
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Der Bezirksvorsitzende der Mittelstandsvereinigung OWL, Dr. Harald Pohlmann, meint:
Nach der Duisburg-Katastrophe nicht in hysterischen Aktionismus verfallen
Lippe. „Welch unglaubliche Dilettantismus ist bei der Vorbereitung dieser Massenveranstaltung passiert? Es steht nun zu befürchten, dass alle wieder nach neuen Gesetzen und Sicherheitsvorschriften rufen.“ hiervor warnt jedoch der Bezirksvorsitzende der Mittelstandsvereinigung OWL Dr. Harald Pohlmann.
Seiner Ansicht nach handelte es sich bei der Loveparade um eine extreme Veranstaltung der besonderen Art. Diese Veranstaltung darf man nicht gleichsetzen mit den Traditionsveranstaltungen wie Volksfesten, Jahrmärkten, Schützen- oder Karnevalsfesten. Diese Veranstaltungen haben einen anderen Charakter, als eine Mega-Kommerz-Party mit vielen hunderttausend Besuchern, die sich gleichzeitig auf einem Platz aufhalten.
Unsere Traditionsveranstaltung sind außerordentlich sicher, unterliegen schon jetzt einer Vielzahl von Vorschriften und Kotrollen. „Anders als bei einer anonymen Mega-Party erfüllen unsere Volksfeste in unseren Städten eine wichtige soziale Funktion für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Niemand sollte der Versuchung erlegen, sich jetzt mit dem Ruf nach mehr Bürokratie zu profilieren. Wir brauchen trotz allem vor Ort Verantwortliche, die bereit sind, Veranstaltungen zu genehmigen.“ meint Dr. Pohlmann.
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