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  Dienstag, 05.06.2012 15:57
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Mitgliederversammlung des Fördervereins „Freunde der Stiftung Eben-Ezer e.V.“
Einstimmige Entlastung bei Sonnenschein und Erdbeerkuchen
Detmold. Am 23. Mai fand die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins „Freunde der Stiftung Eben-Ezer e.V.“ in der Wohnanlage Boelckestraße in Detmolds Ortsteil Hohenloh statt. Der Vorsitzende Walter Kern begrüßte die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein im Garten der erst im letzten Jahr fertig gestellten, modernen und barrierefreien Anlage.
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Marianne Ulbrich überreicht dem ausscheidenden Schatzmeister des Vereins Karl-Heinz Hongsermeier zum Dank einen Strauß Blumen, im Hintergrund seine Nachfolgerin Annette Janson
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Da die meisten Mitglieder diese noch nicht kannten, stand als erstes eine Führung auf dem Programm. Die Anlage besteht aus vier Wohngebäuden, die sich um eine innere Grünfläche gruppieren. Im Eingangsgebäude sind die Räume der Förderstätte, der Mehrzweck- und der Hobbyraum sowie ein Büro zusammengefasst. Von dem inneren Vorplatz gelangen die Bewohner und Besucher bequem über offene Fußwege durch die Grünanlage zu ihren Wohnungen. Zwanzig Männer und Frauen, die meisten im Seniorenalter, sind hier seit Anfang August letzten Jahres bereits eingezogen und haben sich bestens eingelebt. Zwölf von ihnen sind ehemalige Bewohner der Häuser „Sonneck“ und „Oesterhaus“ auf dem Gelände des Evangelischen Diakonissenhauses Detmold beim Klinikum Lippe. Die beiden Häuser sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den Anforderungen der älteren Menschen: die Räumlichkeiten sind beengt und nicht barrierefrei, steile, enge Treppen und eine unzureichende Ausstattung der Bäder und Funktionsräume machten den Alltag zunehmend beschwerlich. Die neue Wohnanlage bedeutet für die Bewohner ein großes Plus an Lebensqualität. „Meine Schwester lebt hier und ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass sie zu den glücklichsten Menschen gehört, die ich kenne“, sagte Hannelore Günzel, die eine der Führungen leitete. Nach einer Kaffeepause auf der Terrasse mit dem für viele ersten Stück Erdbeerkuchen des Jahres ging es an die Arbeit.
Die stellvertretende Vorsitzende Marianne Ulbrich stellte die Projekte vor, die der Förderverein im laufenden Jahr unterstützt: Die Kunstwerkstatt bekam 2000 Euro für die Durchführung einer Kunstfahrt und den laufenden Betrieb. Das beliebte Open-Air-Festival LiveDabei in Alt Eben-Ezer wurde wie in jedem Jahr mit einer Sicherungsbürgschaft bis zu 700 Euro bedacht und das vor kurzem in Bad Salzuflen und Lemgo mit großem Erfolg aufgeführte integrative Musical „Samuel“ erhielt 6.000 Euro aus der Kasse des Fördervereins.
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Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung vor der Wohnanlage Boelckestraße
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Ein besonderes Anliegen des Vorsitzenden Walter Kern ist es, die Zahl der Mitglieder im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der Stiftung auf 150 zu erhöhen. Der derzeitige Stand beträgt 129 Mitglieder. „Je stärker der Förderverein ist, desto mehr findet er Gehör“, so Kern. Er legte den Anwesenden an Hertz, in ihrem privaten Umfeld für die Mitgliedschaft zu werben. Neu berufene Beiratsmitglieder sind Dr. Reiner Austermann, Hans Böke, Tobias Treseler und Walter Wecker.
Den Kassenbericht stellte die neue Verwaltungsleiterin der Stiftung und in dieser Funktion auch Schatzmeisterin des Freundeskreises Annette Janson vor. Ihr Vorgänger, der langjährige Mitarbeiter der Stiftung Eben-Ezer Karl-Heinz Hongsermeier, war zwar anwesend, überließ seiner Nachfolgerin aber gerne das Wort.
Auf Vorschlag von Bilanzprüfer Winfried Skusa erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Nach einem Bericht der Kaufmännischen Direktors Udo Zippel über aktuelle Aufgaben und Termine wurde die Veranstaltung mit der Vorführung des Jubiläumsfilms beendet.
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