Die Stadtwerke setzen auf Nachhaltigkeit mit einem klaren Bekenntnis zu Detmold

v.l.: Eva-Susanne Ellminger, Jörg Karlikowski und Stefan Freitag von den Stadtwerken Detmold

Ausschreibung der Planungsleistung für einen Neubau des Verwaltungsgebäudes am Standort Gelskamp

Detmold. Die Erzeugung von Energie hat nachhaltige Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Dieser Verantwortung sind sich die Stadtwerke Detmold bewusst. Ressourcen effizient zu nutzen und die Umwelt zu schonen sind daher zentrale Ziele der Klimaschutzstrategie. Erklärtes Unternehmensziel der Stadtwerke ist es, das 2009 vereinbarte Klimaschutzkonzept mit der Stadt Detmold umzusetzen. Dies gelingt durch eine Vielzahl an Maßnahmen.

Energieeffizienz

Beim Einsatz aller Betriebsmittel setzten die Stadtwerke auf Energieeinsparung und Energieeffizienz. Der Bau des neuen Holzheizkraftwerkes Horn und Holzheizwerk Detmold, sind hierfür prädestinierte Beispiele. Dies gilt ebenso für die Anschaffung neuer Techniken in den Wasserwerken und Umspannanlagen, bei denen höchster Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch gelegt wird. Weitere Beispiele sind die aktuellen Investitionen im Freizeitbad Aqualip. Die zweite Rutsche erhält eine Wärmedämmung. Hinzu kommen der sukzessive Austausch der Klimageräte und der Badewasseraufbereitungstechnik.

Erneuerbare Energien und Elektromobiltät

Wind, Sonne und Holz sind die größten erneuerbaren Energiequellen, mit denen die Stadtwerke Strom produzieren. Elektromobilität ist ein wichtiger Teil der Energiewende, weil sie eine Rolle bei der Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase spielt. Mittlerweile verfügen die Stadtwerke über 11 Elektroautos und betreiben über 40 Ladepunkte in Detmold.

Nachhaltigkeit für eine moderne und zukunftsfähige Arbeitswelt

Die Stadtwerke Detmold beabsichtigen auf dem Grundstück „Am Gelskamp“ ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten. Zu diesem Zweck schreibt der Energieversorger die Planungsleistungen für den Neubau, mit einem Mindestenergiestandard KfW 55, am bisherigen Standort, aus.

Das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke mit angrenzenden Lager- und Werkstatträumen ist 1981 errichtet worden. Alle Verwaltungs- und Betriebsabteilungen befanden sich damals unter einem Dach. Zu diesem Zeitpunkt zählten zu den Geschäftsfeldern der Stadtwerke die Erdgas- und Flüssiggassparte sowie die Trinkwasserversorgung. 1988 erweiterten die Stadtwerke ihre Versorgungstätigkeit mit der Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerks. Rund um das damalige Hallenbad an der Georg-Werth-Straße wurde die erste Wärmeinsel aufgebaut. Mit der Stromnetzübernahme von Wesertal 1997 vergrößerten die Stadtwerke ihr Portfolio um einen weiteren wesentlichen Teil.

Das 1981 auf die damaligen Aufgabenbereiche ausgerichtete Verwaltungsgebäude rückte mit dem Ausbau der Geschäftsfelder und der Mitarbeiter Jahr für Jahr weiter an seine Kapazitätsgrenze. Heute versorgen die Stadtwerke mit rund 170 Mitarbeitern über 78.000 Einwohner sowie eine Vielzahl von Geschäftskunden mit Erdgas, Strom, Trinkwasser und Fernwärme. Darüber hinaus betreiben sie seit 1992 das Freizeitbad Aqualip.

Hinzu kommt, dass der funktionelle Bau den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Arbeits-, Schall- und Wärmeschutz nicht mehr entspricht und hohe Energie- und Instandhaltungskosten verursacht. Nach dem Ergebnis einer Machbarkeitsstudie lässt sich eine Sanierung unter den gegebenen Parametern wirtschaftlich nicht darstellen, daher ist ein Neubau vorgesehen.
Die Stadtwerke stellen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor als Arbeitgeber und Auftraggeber für Handwerk, Gewerbe und Industrie in Detmold dar. Mit einem nachhaltigen Konzept für den Neubau sollen sichere, moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen.

Verantwortliches Handeln

„Für uns bedeuten verantwortliches Handeln und unternehmerische Nachhaltigkeit, wenn wir den CO2 Ausstoß signifikant senken und einen messbaren Beitrag zum Umbau der Energiewirtschaft sowie zum Klima- und Umweltschutz leisten“, so Jörg Karlikowski, Geschäftsführer der Stadtwerke. Dazu gehört auch bei Veranstaltungen auf die Reduzierung von Verpackungs-Müll und den sinnvollen Einsatz von Streuartikeln zu achten.
Über 1 Million Tonnen an CO2 Emissionen hat der Energieversorger in den letzten 10 Jahren durch seine klimafreundlichen Maßnahmen eingespart. Damit tragen die Stadtwerke Detmold aktiv dazu bei, den ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Auch in Zukunft investieren die Stadtwerke weiter in eine nachhaltige und sichere Strom-, Erdgas-, Trinkwasser- und Fernwärmeversorgung.

Textquelle: Stadtwerke Detmold