Erfolge bei Vermarktung von Immobilien zum Wohle des Kurorts Bad Meinberg

Das Rose-Badehaus.

Landesverband Lippe hat Rose-Badehaus an ortsansässige MediClin veräußert; Gespräche über Kurverwaltung

Horn-Bad Meinberg. Die Vermarktung der Landesverbands-Immobilien im Kurort Bad Meinberg, die nicht zur für den Kurbetrieb notwendigen Infrastruktur gehören, schreitet voran: Der Landesverband Lippe konnte das zuletzt nur noch von Badearzt Machalke genutzte Rose-Badehaus an die MediClin Rose Klinik abgeben und der Verkauf der Kurverwaltung an einen Interessenten zeichnet sich ab.

„Als die Verbandsversammlung beschlossen hatte, dass der Landesverband Lippe die Aufgabe des Kurbetriebs an die Stadt Horn-Bad Meinberg abgibt, und im Februar 2013 das gemeinsame Eckpunktepapier mit der Stadt Horn-Bad Meinberg verabschiedet wurde, war für uns klar: Wir wollen die Übergabe der Aufgaben an die Stadt bestmöglich gewährleisten und die Immobilien, die zu diesem Zeitpunkt ungenutzt waren, zum Wohle des Kurorts bestmöglich vermarkten“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Wir sind dabei schon sehr gut vorangekommen.“

So wurde das Ballhaus für mehrere Praxen, die dort einzogen sind, renoviert. „Mit diesen Praxen konnten Arbeitsplätze für Bad Meinberg geschaffen bzw. gesichert werden“, so Peithmann. Zuvor konnte bereits ein Gebäude am Eingang des Kurparks, das der Landesverband Lippe für den „Eispavillon am Kurpark“ umgebaut hatte, an den Eigentümer der Eisdiele, Frank Roland, verkauft werden. Das Parkbadehaus, das viele Jahre leer stand, wurde ebenfalls verkauft, an ein Ehepaar, das dort eine Psychologische Praxis und ein Planungsbüro für technische Gebäudeausrüstung einrichten möchte. Für den Kurort würden auch hier Arbeitsplätze geschaffen.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun für das Rose-Badehaus an die MediClin Rose Klinik veräußern konnten. Da ist die beste denkbare Lösung: Das Gebäude kann nun, unmittelbar neben der Klinik gelegen, für die Verwaltung oder weitere Therapiebereiche genutzt werden, auch hier könnten zusätzliche Arbeitsplätze entstehen“, betont Arne Brand, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin und Leiter der Immobilienabteilung. Über den Verkauf der ehemaligen Kurverwaltung, die neben dem Hotel „Zum Stern“ liegt, ist der Landeserverband Lippe in sehr guten Gesprächen. Damit würde dann nur noch das Stern-Gesundheitszentrum bleiben, für das der Landesverband Lippe neue Nutzungsmöglichkeiten bzw. Interessenten sucht.

„Bei der Vermarktung hat sich gezeigt, dass der Immobilienmarkt derzeit gesättigt und gute Abschlüsse nicht von heute auf Morgen zu erzielen sind. Doch das war ohnehin nicht unser Ziel. Uns war wichtig, gute Nutzungsmöglichkeiten für die betreffenden Gebäude zu finden, die zum Kurort passen und von denen die Bürgerinnen und Bürger in Bad Meinberg profitieren“, so Brand.

Bild- und Textquelle: Landesverband Lippe

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