Neuer Trinkwasserspender am Wall sprudelt

Freuen sich gemeinsam über die neue Trinkwassersäule: (von links) Arnd Oberscheven, Josef Aßmuth, Dr. Adda Mau und Dr. Reiner Austermann. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

Lemgo. Der Weg zu einer nassen Erfrischung ist für die Lemgoerinnen und Lemgoer demnächst noch kürzer, wenn sie auf dem städtischen Wall unterwegs sind. Am Ostertorwall, direkt neben der Leopold-Apotheke, steht seit einigen Tagen eine neue Trinkwassersäule. Das ist bereits die vierte Anlaufstelle dieser Art in der Kernstadt. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann, Josef Aßmuth von der Leopold-Apotheke, Dr. Adda Mau vom Rotary-Club Lemgo-Hanse und Stadtwerke-Geschäftsführer Arnd Oberscheven begutachteten den neuen Spender, der ab sofort in Betrieb ist.

Der Ruf nach Wasserspendern war ursprünglich im Lemgoer Jugendforum aufgekommen, mit der Säule am Ostertorwall ist dieser Ruf nun vierfach beantwortet. „Die Wasserspender werden sehr gut angenommen“, wusste Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Der Rotary-Club Lemgo-Hanse hatte die Säule mit einer großzügigen Spende ermöglicht. Die Stadtwerke Lemgo haben sich um den Anschluss und die Installation gekümmert. „Dieser Spender ist im Gegensatz zu den anderen dreien nicht an Öffnungszeiten gebunden. Nur im Winter werden wir ihn abstellen, um Frostschäden zu vermeiden“, so Arnd Oberscheven.

Der Standort am Ostertorwall wurde bewusst gewählt, um die kostenintensiven Tiefbaumaßnahmen auf einem geringen Niveau zu halten. Josef Aßmuth stellt den Wasseranschluss im Keller der Leopold-Apotheke zur Verfügung und freut sich über den Standort: „Der ist ideal hier in der Nähe des Spielplatzes und das Zusammenspiel aller Beteiligten hat sehr gut geklappt.“ Praktisch: Die Säule eignet sich sowohl dafür, direkt Wasser zu trinken, als auch dazu, sich ein Glas zu füllen.

Wartung ist für die Trinkwassersäule kaum nötig, da eine besondere Aufarbeitung des Wassers nicht erfolgen muss. Um eine Keimbildung zu verhindern, wird Lemgo Marketing lediglich zwei bis drei mal die Woche die Säule spülen. Auch das Gesundheitsamt des Kreises führt regelmäßig unangekündigte Kontrollen durch.

Neben der neuen Trinkwasserstelle gibt es drei weitere am Langenbrücker Tor, im „Mittelpunkt“ der Stadtwerke und im AWO-Jugendzentrum im Kastanienhaus. Somit sind jetzt in allen vier Himmelsrichtungen rund um den Wall Anlaufstellen für kostenloses Trinkwasser. Die Kosten für den Standort am Ostertorwall betrugen unter 10.000 Euro.

Bild- und Textquelle: Alte Hansestadt Lemgo